Digitalisierungskonferenzen

Akzente für die Fortschreibung der Digitalen Agenda setzen

Unsere Digitalisierungskonferenzen verfolgen das Ziel, die Diskussion anzufachen und konkrete Punkte zur Fortschreibung bzw. zur praktischen Umsetzung der digitalen Agenda zu liefern. Dazu bringen wir regelmäßig hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, die im intensiven Austausch praktische Lösungswege aufzeigen und weiterentwickeln.

Die Digitalisierungskonferenzen, die wir gemeinsamen mit dem Wirtschaftsrat durchführen, haben sich in den letzten Jahren als hochwertiges Eventformat zur Diskussion von Themen rund um die Digitalisierung fest etabliert. Unten stehend finden Sie einen Überblick über unsere Digitalisierungskonferenzen.

Rückblick: 17. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz

Digital by Design – Verwaltung strategisch transformiert?

Rund 200 Fachgäste diskutierten auf der 17. Mitteldeutschen Digitalisierungskonferenz in Magdeburg.

Unter dem Titel „Digital by Design – Verwaltung strategisch transformiert?“ kamen in diesem Jahr rund 200 Teilnehmer:innen zur 17. Mitteldeutschen Digitalisierungskonferenz an die Otto‑von‑Guericke‑Universität Magdeburg. Vertreter:innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutierten den aktuellen Stand sowie die nächsten Schritte der digitalen Transformation in Mitteldeutschland. Dazu hatte der Cluster IT-Mitteldeutschland e.V. gemeinsam mit dem Landesvorstand und der Landesfachkommission (LFK) „Internet und Digitale Wirtschaft“ des Wirtschaftsrats Deutschland sowie die OVGU Magdeburg eingeladen.

Sirko Scheffler, Vorsitzender des Wirtschaftsrates Sachsen-Anhalt und der Landesfachkommission „Internet und Digitale Wirtschaft“, Vorstandsmitglied des Cluster IT Mitteldeutschland e.V. und Geschäftsführer brain-SCC GmbH dazu im Nachgang: „Unter dem Motto ‚Digital by Design – Verwaltung strategisch transformieren‘ befasst sich die 17. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz mit den Fortschritten der digitalen Transformation in der Region. Insbesondere die digitale Transformation der Verwaltung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender und komplexer Veränderungsprozess. Gerade deshalb braucht es Orte wie diese Konferenz. Sie schafft Raum für reflektiertes Nachdenken, strategischen Austausch und länderübergreifende Zusammenarbeit innerhalb Mitteldeutschlands. So stellen wir sicher, dass unsere Verwaltung auch in Zukunft leistungsfähig bleibt. In Magdeburg haben wir die Verwaltungsdigitalisierung gemeinsam weitergedacht.“

Und Eva Schneider, Geschäftsstellenleiterin des Cluster IT Mitteldeutschland ergänzt: „Die Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz hat in diesem Jahr eindrucksvoll gezeigt, dass sich etwas bewegt: der Austausch über Ebenen hinweg wird intensiver; Standardisierung gewinnt an Bedeutung; und der Blick richtet sich spürbar stärker auf das große Ganze der Verwaltungsmodernisierung.
In der Session ‚Digitale Verwaltung braucht Menschen – Kompetenzen, Kulturwandel und neue Rollen‘ wurde besonders deutlich, dass Transformation vor allem dort gelingt, wo Verwaltungen sich trauen, anders miteinander zu arbeiten: wo Mut zum Experimentieren, gegenseitiges Vertrauen und echtes Interesse an Veränderung spürbar sind. Wo respektvolle Zusammenarbeit und klare Kommunikation den Ton setzen – und wo Engagement, Fortschritte und Gelingen sichtbar gemacht werden. Die Vielfalt der Perspektiven – aus Kommunen, Hochschulen, Landesverwaltungen und IT‑Wirtschaft – hat erneut gezeigt, dass Digitalisierung kein isoliertes Technikprojekt ist, sondern ein gemeinsamer Gestaltungsprozess.“

Das sagten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auf der 17. Mitteldeutschen Digitalisierungskonferenz:

Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales und CIO des Landes Sachsen-Anhalt: „Die aktuelle Legislatur steht in Sachsen-Anhalt für eine echte Aufbruchszeit beim Thema Digitalisierung. Allen voran haben wir die Zusammenarbeit mit den Kommunen total neu ausgerichtet und dafür gesorgt, dass Land und Kommunen bei der Digitalisierung an einem Strang ziehen. Die jetzt erreichte Zusammenarbeit ist einzigartig in Deutschland. Die knappen personellen wie auch die finanziellen Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, haben wir bestmöglich genutzt. In einer für Deutschland noch nicht da gewesenen Weise haben wir in einer Machbarkeitsstudie nachgewiesen, wie es möglich wird, Serviceangebote für Bürger zu bündeln und zentral anzubieten. So lässt sich der digitale Flickenteppich im Land auflösen. Der Ausbau digitaler Infrastruktur hat enormen Schwung erfahren: bei der Ausbauquote von Glasfaser liegt wir bei den Flächenländern vorne und mit unserer erreichten Glasfaserquote von 45,53 Prozent versorgter Haushalte liegen wir im Vergleich der Bundesländer nunmehr auf Platz 5. Im Vergleich der Flächenländer ist es sogar Platz 3. Auch bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit haben wir mit der 200-EUR-Einmalzahlung an ca. 3 Mio. Studierende den ersten end-to-end-digitalen Prozess in Deutschland erfolgreich entwickelt und erstmalig Zahlungsvorgänge vom Bund direkt an Menschen in ganz Deutschland verwirklicht. Unsere Digitalstrategie haben wir konsequent umgesetzt, Projekte gefördert und mit einem Innovationswettbewerb dafür gesorgt, dass Start Ups und die freie Wirtschaft die Verwaltungsdigitalisierung mitgestalten können. Sachsen-Anhalt ist inzwischen eine prominente Stimme bei der Digitalisierung! Und weil Digitalisierung nicht vor Ländergrenzen Halt macht, haben wir die Partnerschaft der mitteldeutschen Digitalministerien gezielt gestärkt. Kurzum: Wir sind in den vergangenen vier Jahren einen großen Schritt vorangekommen und haben bewiesen, dass die Verwaltungsdigitalisierung keinen Aufschub duldet und mit Tatkraft gestaltet werden muss.“

Dr. Daniela Dylakiewicz, Amtschefin der Sächsischen Staatskanzlei und CIO des Freistaates Sachsen: „Die Digitalisierung der Verwaltung gelingt nur gemeinsam. Bund, Länder und Kommunen müssen eng zusammenarbeiten, damit aus guten Ideen funktionierende digitale Lösungen für alle werden. Gerade deshalb ist der Austausch der mitteldeutschen Länder so wichtig. Wir stehen vor ähnlichen Herausforderungen und profitieren enorm davon, Erfahrungen zu teilen und Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln. Digitalisierung ist dabei Mittel zum Zweck, also ein Instrument für bessere Abläufe, schnellere Verfahren und mehr Service für Bürgerinnen und Bürger. Unser Ansatz lautet ‚digital by design‘: Prozesse von Anfang an digital denken – und sie gemeinsam umsetzen.“

Milen Starke, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur: „Digitalisierung ist kein Nice-to-Have, es ist die Grundlage für eine zukunftsfähige, sichere uns souveräne Verwaltung. Die Transformation der Verwaltung kann nur gemeinsam mit der IT-Wirtschaft gelingen. Die MDK ist Paradebeispiel dafür, wie verschiedene Akteure zusammenkommen und neue Lösungsansätze gemeinschaftlich diskutieren. Ein Muss für jedes IT-Unternehmen in Mitteldeutschland.“

Otto-von-Guericke-Universität
Magdeburg

Foyer Gebäude 22 (Vilfredo-Pareto Gebäude), Pfälzer Straße in Magdeburg-Alte Neustadt

 

Begrüßung durch den Wirtschaftsrat und den Cluster IT Mitteldeutschland e.V.
Jens Heinrich,
Geschäftsführer ccc software GmbH, Vorstandsvorsitzender Cluster IT Mitteldeutschland e.V., Fagus Pauly, CEO Unternehmendigital GmbH, stv. Vorsitz Landesfachkommission Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Wirtschaftsrat Thüringen, Marcus Putschli, Vorstand & CEO e-dox AG, Vorsitzender Landesfachkommission Digitales Wirtschaftsrat Sachsen, Sirko Scheffler, Landesvorsitzender Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt, Vorstandsmitglied des Cluster IT Mitteldeutschland e.V. und Geschäftsführer brain-SCC GmbH

Grußwort der OVGU Prof. Dr. Jens Strackejan, Rektor Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Grußwort Sandra Yvonne Stieger, 1. Beigeordnete Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit der Landeshauptstadt Magdeburg

Moderation: Sirko Scheffler, Landesvorsitzender Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt, Geschäftsführer brain-SCC GmbH, Vorstandsmitglied Cluster IT Mitteldeutschland e.V.  

Impulse:

10:00 Uhr Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales und CIO des Landes Sachsen-Anhalt 

„Es geht doch!“

10:15 Uhr  Dr. Daniela Dylakiewicz, Amtschefin der Sächsischen Staatskanzlei und Beauftragte für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung  

„Freistaat und Kommunen: gemeinsam digitaler“ 

10:30 Uhr Milen Starke, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur

„Die proaktive und souveräne Verwaltung der Zukunft“

Teilnehmer:innen der anschließenden Diskussionsrunde

Dr. Daniela Dylakiewicz, Amtschefin der Sächsischen Staatskanzlei und Beauftragte für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung

Jens Heinrich, Vorstandsvorsitzender Cluster IT Mitteldeutschland e.V

Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales und CIO des Landes Sachsen-Anhalt 

Detlef Sander, Geschäftsführer DATABUND e.V. 

Milen Starke, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur 

Zeit für Raumwechsel

Moderation: Marcus Putschli, Vorstand & CEO e-dox AG, Vorsitzender Landesfachkommission Digitales Wirtschaftsrat Sachsen

Teilnehmer:innen der Diskussionsrunde: 

Prof. Dr. Jana Dittmann, Institut für Technische und Betriebliche Informationssysteme OVGU 

Martin Flechsig, Geschäftsführer mitteldeutsche IT GmbH 

Armin Lungwitz, Geschäftsführer bellmatec GmbH

René Petters, Business Line Manager Public & Industries GISA GmbH

Maria Christina Rost, Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt

Moderation: Thomas Patzelt, Geschäftsführer TSA Public Services GmbH & LFK KI & Datenräume Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Impulse

12:00 Uhr BTC AG

„KI-Agenten mit Weitsicht. Wie sich mit Künstlicher Intelligenz Klimarisiken skalierbar erkennen lassen.“ 

12:15 Uhr Thomas Brandmann, Leitung data[port]ai Dataport AöR

„LLMoin – Erfolgsfaktoren bei der Einführung von KI in der Verwaltung“ 

12:30 Uhr Alexander Stoi, Geschäftsführer fertig.a

„KI wird deinen Job überflüssig machen!“

12:45 Uhr Dr. Danny Hucke, AI Lead IT Sonix Custom Development

„Echter Mehrwert statt ewiger Prototypen: Zuverlässige KI-Lösungen dank messbarer Qualität.“

13:00 Uhr Prof. Dr. Philipp Pohlenz, Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre OVGU

„KI in der Hochschullehre – Universitäten zwischen Zukunftsangst und Aufbruchsstimmung?“

Moderation: Dipl.-Ing. Marco Brunzel, Dozent für Verwaltungsinformatik HWR Berlin, Vorstand bei AWV Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V.

Teilnehmer:innen der Diskussionsrunde: 

Dr. Michael Hofmann, Geschäftsführer CDMM GmbH

Olaf Rohstock, Business Development Director procilon GmbH

Robert Schleider, Teamleiter Digitale Verwaltung Stadt Halle (Saale)

Johannna Varanasi, Projektmanagerin im Interreg-Projekt DoorCE aconium GmbH

Moderation: Lisa Kuhlemann, Leiterin Projekt Digital-Lotsen Sachsen-Anhalt und Eva Schneider, Geschäftsstellenleiterin Cluster IT Mitteldeutschland e.V.

Teilnehmer:innen der Diskussionsrunde:

Christian Butzkies, Teamleiter Vorgangsraum brain-SCC GmbH

Kurt Dannenberg, Oberbürgermeister Gera

Marco Langhof, Geschäftsführer TELEPORT GmbH

Manuel Löser, Leitung Stabsstelle eVerwaltung OVGU

Prof. Dr. rer. nat. Frank Ortmeier, Institut für Intelligente Kooperierende Systeme OVGU

Andreas Pietsch, Bürgermeister Stadt Kalbe (Milde)

Moderation: Maik Wetzel, Strategic Business Development Director DACH ESET Deutschland GmbH und Fagus Pauly, CEO UnternehmenDigital GmbH, stv. Vorsitz Landesfachkommission Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Wirtschaftsrat Thüringen

Teilnehmer:innen der Diskussionsrunde: 

Heiko Beinersdorf, Informationssicherheitsbeauftragter Stadt Jena

Stefan Köstenbauer, Security Operations Center (SOC/SOCaaS) ]init[ AG für digitale Kommunikation 

Tor Lund-Larsen, CEO/ Geschäftsführer Cyberus Technology GmbH 

Tino Melzer, Thüringer Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (TLfDI) 

Susanne Nitschke, Informationssicherheitsbeauftragte Hochschule Anhalt 

Jana Pelzer, Solution Consultant AI & Analytics rku.it GmbH

Jörg Wöhler, IT-Sicherheitsbeauftragter OVGU

Moderation: Thomas Berndt, Direktor bei der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD)

Teilnehmer:innen der Diskussionsrunde: 

Prof. Dr. Ariane Berger, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Landkreistages Sachsen-Anhalt e.V.

Tobias Krüger, Leiter Stabsstelle Projektmanagement Office Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anahalt

Bernward Küper, Landesgeschäftsführer Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt

Dr. Ingmar Soll, Bereichsleiter Kommunale Lösungen und Bürgerservices Dataport AöR

Rückblick: 16. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz

Die 16. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz war ein voller Erfolg! Gemeinsam mit dem Wirtschaftsrat Deutschland haben wir über die Zukunft der Verwaltungsdigitalisierung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen diskutiert.

150 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kamen an der HTWK Leipzig – Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zusammen, um Best Practices auszutauschen und Lösungen für eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung zu entwickeln. Die Botschaft war klar: Die digitale Transformation muss konsequenter vorangetrieben werden!

🔹 Sirko Scheffler, Initiator der Digitalisierungskonferenz betonte: „Die Konferenz hat eindrucksvoll gezeigt, welche Fortschritte wir gemacht haben – und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.“
🔹 Jens Heinrich, Vorstand des Cluster IT hob hervor, dass Datenschutz und Smart-City-Konzepte weiterentwickelt werden müssen, um die digitale Zukunft zu sichern.
🔹 Dr. Daniela Dylakiewicz, Amtschefin der Sächsischen Staatskanzlei und Beauftragte für Informationstechnologie (CIO) des Freistaates Sachsen forderte: „Hinter Digital First darf 2025 kein Fragezeichen mehr stehen, sondern ein kraftvolles Ausrufezeichen.“
🔹 Dr. Tobias J. Knoblich, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur: „Mit der neuen Thüringer Landesregierung bündeln wir erstmals alle Zuständigkeiten für die Digitalisierung in einem Ressort – für mehr Wirksamkeit und Schlagkraft.“
🔹 Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales und CIO des Landes Sachsen-Anhalt betonte, dass „nicht weiter in Landesgrenzen gedacht, sondern gemeinsame Standards gefördert werden müssen.“
🔹 Prof. Dr.-Ing. Alexander-Jean Müller, Rektor der HTWK Leipzig unterstrich: „Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen wir sehr viel stärker in digitale Souveränität und nachhaltige digitale Wertschöpfung in unserer Region investieren.“
🔹 Dr. Beate Ginzel, Leiterin Digitale Stadt, Stadt Leipzig: machte deutlich: „Digitale Technologien bieten neue Chancen für eine integrierte Stadtentwicklung. Wir brauchen digitale Zwillinge und eine gemeinwohlorientierte Nutzung digitaler Lösungen.“
🔹Sebastian Rauer, Vertretung des Oberbürgermeister Stadt Leipzig, Geschäftsführer Lecos GmbH: „Wir müssen die Kräfte in der Region stärker bündeln, um gemeinsam mehr Geschwindigkeit in die Digitalisierung zu bringen.“

Die intensive länderübergreifende Zusammenarbeit auf der Konferenz hat erneut gezeigt: Wir haben Fortschritte gemacht – aber es gibt noch viel zu tun! Es gilt, die Erkenntnisse in die Praxis zu bringen, Prozesse möglicherweise zu hinterfragen und neu aufzusetzen, ja immer wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, aber sich noch mehr vom problematisierenden Fokus zu lösen hin zu einem Blick auf bereits vorhandene Lösungen und einem mehr an Mut und Machen.

Moderation: Heike Diebler, Geschäftsführerin GTID – Gesellschaft für Transformation, Interoperabilität und Digitalisierung mbH & Franz-Reinhard Habbel, Publizist, Gründer & Geschäftsführer Habbel GmbH 

Teilnehmer:innen der Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Ariane Berger, Geschäftsführerin Landkreistag Sachsen-Anhalt 

Andreas Bitter, Geschäftsführer Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen – KISA 

Thomas Budde, Geschäftsführer Thüringischer Landkreistag (angefragt)

Bernward Küper, Landesgeschäftsführer Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt 

Dr. Carsten Rieder, Geschäftsführendes VorstandsmitglieGemeinde- und Städtebund Thüringen (angefragt)

Bernd Schlömer, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales und CIO des Landes Sachsen-Anhalt

Moderation: Dr. Martin Schiele, Geschäftsführer AI-UI GmbH GmbH

11:35 Uhr Karl Abert, Senior Consultant BTC Business Technology Consulting AG
„Endlich Durchstarten mit KI? Warum eine Datenstrategie dabei unverzichtbar ist“ 

11:50 Uhr Prof. Dr. Andreas Both, HTWK Leipzig

„G2C Data Space – Digitale Transformation im öffentlichen Sektor für Effizienz, Bürgerfreundlichkeit und Wirtschaftsförderung“ 

12:05 Uhr Martin Flechsig, Geschäftsführer mitteldeutsche IT GmbH
„Der DSGVO-konforme Arbeitsplatz aus der Cloud der mitteldeutschen IT mit Office 2.0“

12:20Uhr Björn Friedrich, Senior Business IT-Security Consultant & Auditor GISA GmbH 

„Die GISA Roadmap für IT-Sicherheit in der Digitalen Verwaltung
Best Practice: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg“

12:35Uhr Stephan Hauber, Community Manager VOIS Software HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH
„VOIS –  der unternehmerische Ansatz zur Verwaltungsdigitalisierung“ 

12:50Uhr Marco Langhof, Geschäftsführer TELEPORT GmbH + Praxispartner Andreas Pietsch, Bürgermeister Stadt Kalbe (Milde)
„PublicPrivate-OS – Ein neues „Betriebs-System“ für die Entwicklung, die Gestaltung und den Betrieb von Digitalisierung und IT in kleineren Kommunen“

13:05 Uhr Irakli Shubitidze, Digitale Werkstatt Lecos GmbH
„Einführung von ChatGPT in der öffentlichen Verwaltung“  

Rückblick: 15. Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz

100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur 15. Mitteldeutschen Digitalisierungskonferenz nach Erfurt und diskutierten über den Status Quo und die weitere Entwicklung der Digitalisierung in Mitteldeutschland. Dazu hatte der Cluster IT-Mitteldeutschland e.V. gemeinsam mit dem Landesvorstand und der Landesfachkommission (LFK) „Internet und Digitale Wirtschaft“ des Wirtschaftsrats Deutschland sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt eingeladen.

„Wir befinden uns an einem Wendepunkt, an dem die richtigen Entscheidungen maßgeblich bestimmen, wie wir die Zukunft gestalten“, so Initiator Sirko Scheffler. „Die Digitalisierung der Verwaltung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine dringende Notwendigkeit. Deutschland muss sich hier anstrengen, um im internationalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren.“






Vergangene Veranstaltungen

Mitteldeutsche Digitalisierungskonferenz

Gemeinsam mit dem Landesvorstand, in Zusammenarbeit mit der Landesfachkommission (LFK) „Internet und Digitale Wirtschaft“ des Wirtschaftsrats der CDU e.V. und der Hochschule Merseburg luden wir am Mittwoch, 26. April nach Merseburg ein zur:

Mitteldeutschen Digitalisierungskonferenz: Mitteldeutschland im digitalen Strukturwandel –  Stand und Perspektiven der digitalen Transformation von Wirtschaft und Verwaltung

13. Online-Digitalisierungskonferenz

Der Landesvorstand, in Zusammenarbeit mit den Landesfachkommissionen (LFK) „Internet und Digitale
Wirtschaft“
und „Sektion Sachsen-Anhalt Süd“ des Wirtschaftsrats der CDU e.V. laden Sie gemeinsam mit dem Cluster IT Mitteldeutschland e.V., dem Innovationsbündnis Anhalt e.V. sowie der Hochschule Anhalt ein zur 13. Digitalisierungskonferenz.

Themenschwerpunkte: „KI & Innovation“ und „Digitale Verwaltung“. 

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft!

12. Online-Digitalisierungskonferenz

Zukunft der Arbeit – digital und sicher!?

Die Digitalisierung verändert fortschreitend die Art und Weise unserer täglichen Arbeit. Sie wandelt Geschäftsmodelle und transformiert Lebens- und Arbeitswelt wie auch Perspektiven und Gesellschaft. Das stellt Wirtschaft, öffentliche Verwaltung und Politik vor große Herausforderungen.

Die 12. Digitalisierungskonferenz „Zukunft der Arbeit – digital und sicher!?“ widmete sich Impulsen und Strategien, wie die Transformation hin zur Arbeitswelt von morgen erfolgreich gelingen kann.

01.12.2021, 8:30 – 16 Uhr
Ort: Web-Event

11. Online-Digitalisierungskonferenz

Digitalisierung und Strukturwandel

Der Braunkohleausstieg bis 2038 steht fest. Für das Mitteldeutsche Revier bedeutet das: Es braucht Strategien und Projekte, um die betreffenden Gebiete zukunftsfähig zu gestalten. Die 11. Digitalisierungskonferenz „Digitalisierung und Strukturwandel“ widmete sich Wegen und Strategien, wie sich der Strukturwandel dank Digitalisierung bewältigen lässt. Der Cluster IT Mitteldeutschland e.V., der Wirtschaftsrat der CDU e.V. Sachsen-Anhalt und das Digitalisierungszentrum der Stadt Zeitz haben die Veranstaltung gemeinsam ausgerichtet. Rund 130 Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nahmen daran teil.

10. Online-Digitalisierungskonferenz

Digitalisierung in Land- und Forstwirtschaft

Welche Grundlagen benötigt eine moderne Landwirtschaft, die steigenden Qualitätsanforderungen, zunehmendem Preisdruck, internationaler Konkurrenz sowie hohen Erwartungen im Umwelt- und Tierschutz ausgesetzt ist? Und wo steht die Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft in Sachsen-Anhalt?

Diese und weitere Fragen, Maßnahmen, Möglichkeiten und Anforderungen der Digitalisierung in der Landwirtschaft wurden auf der 10. Digitalisierungskonferenz gemeinsam diskutiert.

9. Online-Digitalisierungskonferenz

Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft

Wie lässt sich die Digitalisierung im Gesundheitssystem gemeinsam voranbringen? Diese Kernfrage stand im Mittelpunkt der 9. Digitalisierungskonferenz. Auf der Webkonferenz kamen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Institutionen zusammen. Technologieanbieter, Gesundheitsexperten und Projektvertreter haben sich intensiv dem Austausch über Anforderungen, Möglichkeiten und praktischen Umsetzungen zur Digitalisierung in der Gesundheitsbranche gewidmet.

Sirko Scheffler (l.), Cluster IT Mitteldeutschland, und Peter Löbus, Wirtschaftsrat, führten gemeinsam durch die Webkonferenz.

8. Digitalisierungskonferenz

Erfolgreiche Digitalisierungsprojekte, Stand und Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes (OZG) und der Digitalen Agenda des Landes Sachsen-Anhalt

Die Umsetzung des im August 2017 auf den Weg gebrachten Online-Zugangsgesetzes (OZG) des Bundes nimmt in Sachsen-Anhalt konkrete Züge an. Eng verknüpft mit der Digitalen Agenda des Landes und vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturwandels nehmen ressortübergreifend immer mehr digitale Projekte und Initiativen Fahrt auf. Im Rahmen der 8. Digitalisierungskonferenz lag ein Schwerpunkt auf dem Thema „Digitales Sachsen-Anhalt“.  

06.11.2019
Ort: KID Magdeburg

7. Digitalisierungskonferenz

Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationssicherheit – Drei sichere Pfeiler für die sächsische Wirtschaft

Seit mehreren Jahren prägen die Digitalisierung der Zivilgesellschaft und der damit in Gang gesetzte Strukturwandel die gesellschaftliche Entwicklung. Diese Prozesse lassen sich von der sächsischen Wirtschaft nur durch eine tiefgreifende digitale Transformation bewältigen. Auf der 7. Digitalisierungskonferenz wurden folgende Kernthemen behandelt:
• Sächsisches E-Government- und das neue sächsische Informationssicherheitsgesetz
• Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes für Unternehmen
• Ein Jahr nach Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung

12.06.2019
Ort: Hotel Pullman Dresden

6. Digitalisierungskonferenz

Stand und Umsetzung der Digitalen Agenda, des E‐Government‐Gesetzes des Landes Sachsen‐Anhalt und der EU‐DSGVO

Mit der öffentlichen Vorstellung der Digitalen Agenda am 12. März 2017 erfolgte der symbolische Startschuss für die Umsetzung vieler ambitionierter Vorhaben und Projekte, die dazu beitragen sollen, dass Sachsen-Anhalt den größtmöglichen Nutzen aus der fortschreitenden Digitalisierung ziehen kann. Im Rahmen der 6. Digitalisierungskonferenz lag der Schwerpunkt auf ein „Digitales Sachsen-Anhalt“ mit den Kernthemen:
• Digitale Agenda Sachsen-Anhalt
• E-Government-Gesetz
• neue digitale Identifikationsdienste
• Stand der Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung

06.06.2018
Ort: Stadthaus Halle (Saale)

Impressionen von der 6. Digitalisierungskonferenz

5. Digitalisierungskonferenz

Bildung und Arbeitsmarkt für ein digitales Sachsen-Anhalt

Bevor der erste LKW ohne Fahrer von Barleben nach Halle fährt, werden noch einige Fußballmeisterschaften ausgefochten sein. Und diese Zeit steht zur Verfügung, um erst einmal grundlegende Hausaufgaben zu bewältigen. Sachsen-Anhalt hat dazu Ziele und Pläne verfasst und veröffentlicht. Was ist daraus geworden, wie geht es weiter? Welche Anforderungen werden die Betriebe in Sachsen-Anhalt stellen und welche Konzepte liegen bei den Bildungsverantwortlichen in (oder auf?) der Schublade? Diese Fragen wurden auf der Veranstaltung gestellt – und gleichzeitig Antworten darauf entwickelt.

19.10.2017
Ort: Ausbildungsverbund Olefinpartner e.V. Schkopau

4. Digitalisierungskonferenz

Herausforderung Wirtschaft 4.0 - Chancen, Pflichten, Risiken

Gleich unmittelbar an die dritte Digitalisierungskonferenz folgte die vierte Veranstaltung aus der Reihe – dieses Mal in Halle (Saale). Auch dieser Event knüpfte an die Digitalisierungskonferenz im August 2016 (siehe 3. Digitalisierungskonferenz). In hochkarätig besetzter Runde erfolgte ein Überblick über bereits geschehene Aktivitäten und noch offene Punkte.

21.02.2017
Ort: Georg-Friedrich-Händel-Halle in Halle (Saale)

Impressionen von der 4. Digitalisierungskonferenz

3. Digitalisierungskonferenz

Herausforderung Wirtschaft 4.0 - Chancen, Pflichten, Risiken

Mit der Veranstaltung wurde die im Jahr 2016 begonnene Reihe fortgesetzt, die den regelmäßigen direkten Austausch von Unternehmen mit Politik, Verbänden, Kammern und anderen wichtigen an der Digitalisierung in Sachsen-Anhalt beteiligten Einrichtungen ermöglicht. Es wurde ein Resümee gezogen von der letzten Veranstaltung am 25. August 2016 –
was ist bisher geschehen, was ist unbedingt noch ausbaufähig und wie gelingen die ersten Schritte in der Praxis.

20.02.2017
Ort: KID Magdeburg

2. Digitalisierungskonferenz

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) – Ein europaweites M u s s für a l l e Unternehmen ab 2 0 1 8

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung bildet ab dem 25. Mai 2018 eine wesentliche Grundsäule für den europäischen digitalen Binnenmarkt mit rund 500 Mio. Einwohnern. In Zusammenarbeit mit den drei Landesdatenschutzbeauftragten der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat die 2. Digitalisierungskonferenz dieses Zukunftsthema in den Mittelpunkt gestellt. 

Es wurde dargestellt, was sich beim betrieblichen Datenschutz ändert, wo Unternehmensleitungen aktiv gefragt sind und sich unternehmerisches Handeln an Chancen eines solchen großen digitalen Binnenmarktes ausrichten kann.

25.08.2016
Ort: IHK Halle-Dessau

Impressionen von der 2. Digitalisierungskonferenz

1. Digitalisierungskonferenz

Positionierung der Region in einer digitalen Gesellschaft

Die Digitalisierung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die nur mit vereinten Kräften von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Bürger:innen bewerkstelligt werden kann. Auf der am 2. Mai 2016 an der Hochschule Merseburg durchgeführten 1. Digitalisierungskonferenz für das südliche Anhalt bestätigten 80 Teilnehmer, dass über den dringend notwendigen Breitbandausbaus hinaus noch große Anstrengungen von allen Akteuren unternommen werden müssen, die Digitalisierung in Sachsen-Anhalt zu einem Erfolgsmodell zu machen.