Logo IT-Cluster
Sie befinden sich hier:
06.03.2020

RPA und digitaler Assistent: Studierende entwickeln mit GISA innovative Lösungen

Wie können Prozesse in Unternehmen mithilfe von RPA und digitalen Assistenten verbessert werden? Innovative Lösungen für diese Fragen haben Studierende der Hochschule Merseburg gemeinsam mit dem regionalen IT-Dienstleister GISA entwickelt. Die 31 Masteranden aus den Studienrichtungen Wirtschaftsinformatik, Projektmanagement und Wirtschaftsingenieurwesen erhielten im Rahmen von semesterbegleitenden Projektarbeiten die Aufgabe, Use-Cases zu definieren, RPA-Skripte bzw. Chatbot Skills zu erstellen und diese mit den Tools UIPath oder SAP Conversational AI umzusetzen. Die Ergebnisse wurden nun vorgestellt.

Herausgekommen sind acht unterschiedliche, zum Teil fertige Lösungen, die individuell angepasst in Unternehmen eingesetzt werden können. "Die Lösungen dienen der Prozessautomatisierung und -optimierung", erklärt Sabrina Bode, die die Projektleitung seitens der GISA übernommen hatte. Mit den RPA- und DA-gestützten Entwicklungen, so Bode, könnten bisherige Abläufe vor allem zeitlich effizienter gestaltet und Ressourcen gewinnbringender eingesetzt werden.

Im Einzelnen wurden von den Studierenden folgende Prozesse entwickelt, die den manuellen Aufwand deutlich verringern und die Nutzerergonomie steigern:

  • Automatisiertes Auslesen von inaktiven Nutzern/Mitarbeitern im SAP zur Gewährleistung der Systemsicherheit
  • Automatisiertes Überwachen der Performance von SAP GUI (der graphischen Benutzeroberfläche eines SAP-Systems) und Browser für eine bessere User Experience
  • Automatisiertes Auswerten von Messdaten aus Performance-Tests von Spritzpumpen
  • Automatisiertes Tracken margenrelevanter Kennzahlen für das Unternehmensmanagement
  • Abfrage von Arbeits- und Abwesenheitszeiten von Mitarbeitern mittels Chatbot zur Auswertung für Führungskräfte
  • Lead-Erfassung und Statusabfragen mittels Chatbot für Lead- und Accountmanagement, Vertrieb und Geschäftsführung
  • Chatbot als Helfer und Hinweisgeber bei Abwesenheitsanträgen
  • Erleichtertes Bestellen mittels Chatbot für Mitarbeiter des Einkaufs

Prof. Dr.-Ing. Lutz Klimpel hat das Semesterprojekt initiiert und seitens der Hochschule betreut. Zufrieden blickt er auf die Resultate: "Ich sehe sehr viel Potential vor mir und bin begeistert, was wir erreicht haben." Er betont, dass die Zusammenarbeit in dieser Form eher ungewöhnlich gewesen sei. "Für die Studenten ging es darum, gemeinsam mit den Fachbereichen der GISA eine Aufgabenstellung zu erarbeiten und zu lösen. Das war für uns gewissermaßen ein Pilot", so Klimpel.

Dass dieser Versuch geglückt ist, bestätigt auch Norman Klammer, Director Business Development & Innovation bei GISA. "Ich bin beeindruckt, welche Ergebnisse in so kurzer Zeit zustande gekommen sind." Durch die hohe Qualität der entwickelten Lösungen veranlasst, hat Klammer die Studierenden zum GISA PitchDay eingeladen. Für gewöhnlich präsentieren dort Start-up-Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Nun haben auch die Masteranden die Möglichkeit, vor einem breiten Publikum für ihre Lösungen zu werben.

Quelle: GISA

Diese Website benutzt Cookies, um die Website für Sie zu personalisieren und um zu analysieren, wie unsere Website genutzt wird.
Sie geben uns Ihre Einwilligung hierzu, indem Sie auf 'Ich stimme zu' klicken oder indem Sie diese Website weiter verwenden.
Mehr Informationen