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27.12.2019

Ausblick 2020: Wachsen, Vernetzen und Innovationen bekannt machen

Die regionale IT-Wirtschaft erwartet ein positives neues Jahr. Der Cluster IT Mitteldeutschland setzt für 2020 Schwerpunkte in der Zusammenarbeit mit Hochschulen und branchenübergreifenden Angeboten.

Der Trend zum digitalen Leben und Arbeiten verleiht der IT-Branche enormen Auftrieb. Gerade für den Standort Mitteldeutschland birgt diese Entwicklung Potenzial. Schließlich verzeichnet die IT-Wirtschaft hierzulande seit Jahren ein außerordentliches Wachstum. In Sachsen hat sich der Umsatz 2018 auf dem

Gebiet "Information und Kommunikation" gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent und die Beschäftigtenzahl um 7,4 Prozent erhöht ("Statistisch betrachtet, Wirtschaft in Sachsen – Ausgabe 2019"). Und laut Statistischem Jahrbuch ist in Sachsen-Anhalt der Umsatz in der IT-Branche, der im Bereich Dienstleistungen erfasst wird, innerhalb von zwei Jahren um 19,9 Prozent und die Anzahl der Beschäftigten um 6,7 Prozent gestiegen.

Auch für 2020 erwartet der Verband Cluster IT Mitteldeutschland e.V. ein positives Jahr für die IT-Wirtschaft: So wird die Zahl der hier angesiedelten IT-Unternehmen nach Einschätzung der Branchenexperten weiter wachsen, ebenso die Zahl der darin beschäftigten Mitarbeiter. "Wie in den vergangenen Jahren bildet Informationstechnologie 2020 einen zentralen Wachstumsmotor für die Region", erklärt Gerd Neudert, Geschäftsführer Cluster IT Mitteldeutschland, "Durch die Nutzung digitaler Technologien und Services können sich Unternehmen im internationalen Wettbewerb einen echten Vorteil erarbeiten. Das stellt gerade für die stark mittelständisch geprägte Wirtschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar."

Begünstigend werden sich auf den Branchentrend Leuchtturmprojekte auswirken, die aktuell in Mitteldeutschland geplant sind. Dazu zählt die "Agentur für Innovation in der Cybersicherheit", die im kommenden Jahr in Halle (Saale) als Kompetenzzentrum des Bundes für Spitzenforschung in der Cybersecurity entstehen soll. Auch der Zuse-Campus, ein neues Wissenschaftszentrum für Informationstechnologie in Hoyerswerda, hat das Potenzial, das Wachstum der IT-Wirtschaft zu unterstützen.

Zur positiven Entwicklung der IT-Branche trägt der Cluster IT Mitteldeutschland seit Jahren bei. Im November hat er sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Gegründet wurde er 2009 von sieben regional verankerten IT-Unternehmen. Mittlerweile ist der Cluster IT Mitteldeutschland zu einem Netzwerk mit überregionaler Strahlkraft angewachsen, dessen Mitglieder rund 3,8 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften und ca. 6.000 Mitarbeiter beschäftigen. Gerd Neudert: "Hinter uns liegt eine Dekade geprägt vom Wachsen und Werden. In dieser Zeit hat sich der Verein zum aktiven Partner für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft entwickelt. Für die nächste Dekade stehen wir vor entscheidenden technologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen. Unsere Aufgabe als Branchenverein wird es sein, diese aktiv zu begleiten und voranzubringen."

Einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit in 2020 bildet die verstärkte Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Universitäten der Region. Dazu soll es mit diesen Partnern gemeinsame Veranstaltungen und Projekten geben. Hintergrund ist die Sicherstellung des dringend benötigten Fachkräfte-Nachwuchses in der IT. "Durch den direkten Austausch zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft kann es uns bestmöglich gelingen, mehr junge Menschen für einen Beruf in dem Bereich zu gewinnen, die Ausbildung praxisnah zu gestalten und gut qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten", so Neudert. Gleichzeitig dient die Zusammenarbeit dazu, eine enge Verbindung zwischen Forschung und Praxis zu schaffen.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Clusters IT Mitteldeutschland für 2020 steht weiterhin die Schaffung von Angeboten für Unternehmen aller Branchen. "Digitalisierung, IT-Sicherheit oder KI sind einige Aspekte, die für die Unternehmen in der Region Chancen bieten. Als Branchennetzwerk wollen wir die mit digitalen Technologien verbundenen Möglichkeiten bekannter machen und Anregungen zur Umsetzung solcher Vorhaben geben", sagt Gerd Neudert, "Dafür sind wir in der glücklichen Situation, dass wir auf viele erstklassige Experten aus der Region zurückgreifen können, die umfassende Einblicke geben werden." Das Jahres-Highlight für innovative IT-Anwendungen wird der IT-Kongress 2020 bilden, den der Cluster IT Mitteldeutschland im Herbst in Leipzig ausrichtet.

Der Verein widmet sich im kommenden Jahr auch verschiedenen netzwerkübergreifenden Projekten. Dazu zählt der Aufbau eines LoRaWAN, eines Long Range Wide Area Network. Denn: Smart City, Internet of Things und Industrie 4.0 brauchen für ihre Umsetzung eine Technologie, die das effektive, sichere und kostengünstige Vernetzen von einer großen Menge Quellen erlaubt. Genau das bietet LoRaWAN. Zur Etablierung eines solches Netzwerkes in Mitteldeutschland hat der Cluster IT Mitteldeutschland 2019 gemeinsam mit Experten der GISA das Projekt "The Things Network Mitteldeutschland" gestartet. In 2020 soll dieses Vorhaben maßgeblich weitergeführt werden.

Außerdem bringt sich der IT-Verein aktiv in das Vorhaben „Innovationsregion Mitteldeutschland – Strukturwandel und Regionalentwicklung im Mitteldeutschen Braunkohlerevier“ ein. Gerd Neudert: „IT als Zukunftstechnologie bildet im Strukturwandel einen wichtigen Faktor – ob als Jobmotor oder als Katalysator für die wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb sehen wir an der Stelle einen wichtigen Handlungsschwerpunkt.

zur pdf-Version "Wachsen, Vernetzen und Innovationen bekannt machen"Und laut Statistischem Jahrbuch ist in Sachsen-Anhalt der Umsatz in der IT-Branche, der im Bereich Dienstleistungen erfasst wird, innerhalb von zwei Jahren um 19,9 Prozent und die Anzahl der Beschäftigten um 6,7 Prozent gestiegen.

Auch für 2020 erwartet der Verband Cluster IT Mitteldeutschland e.V. ein positives Jahr für die IT-Wirtschaft: So wird die Zahl der hier angesiedelten IT-Unternehmen nach Einschätzung der Branchenexperten weiter wachsen, ebenso die Zahl der darin beschäftigten Mitarbeiter. "Wie in den vergangenen Jahren bildet Informationstechnologie 2020 einen zentralen Wachstumsmotor für die Region", erklärt Gerd Neudert, Geschäftsführer Cluster IT Mitteldeutschland, "Durch die Nutzung digitaler Technologien und Services können sich Unternehmen im internationalen Wettbewerb einen echten Vorteil erarbeiten. Das stellt gerade für die stark mittelständisch geprägte Wirtschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar."

Begünstigend werden sich auf den Branchentrend Leuchtturmprojekte auswirken, die aktuell in Mitteldeutschland geplant sind. Dazu zählt die "Agentur für Innovation in der Cybersicherheit", die im kommenden Jahr in Halle (Saale) als Kompetenzzentrum des Bundes für Spitzenforschung in der Cybersecurity entstehen soll. Auch der Zuse-Campus, ein neues Wissenschaftszentrum für Informationstechnologie in Hoyerswerda, hat das Potenzial, das Wachstum der IT-Wirtschaft zu unterstützen.

Zur positiven Entwicklung der IT-Branche trägt der Cluster IT Mitteldeutschland seit Jahren bei. Im November hat er sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Gegründet wurde er 2009 von sieben regional verankerten IT-Unternehmen. Mittlerweile ist der Cluster IT Mitteldeutschland zu einem Netzwerk mit überregionaler Strahlkraft angewachsen, dessen Mitglieder rund 3,8 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften und ca. 6.000 Mitarbeiter beschäftigen. Gerd Neudert: "Hinter uns liegt eine Dekade geprägt vom Wachsen und Werden. In dieser Zeit hat sich der Verein zum aktiven Partner für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft entwickelt. Für die nächste Dekade stehen wir vor entscheidenden technologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen. Unsere Aufgabe als Branchenverein wird es sein, diese aktiv zu begleiten und voranzubringen."

Einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit in 2020 bildet die verstärkte Zusammenarbeit mit den Hochschulen und Universitäten der Region. Dazu soll es mit diesen Partnern gemeinsame Veranstaltungen und Projekten geben. Hintergrund ist die Sicherstellung des dringend benötigten Fachkräfte-Nachwuchses in der IT. "Durch den direkten Austausch zwischen den Hochschulen und der Wirtschaft kann es uns bestmöglich gelingen, mehr junge Menschen für einen Beruf in dem Bereich zu gewinnen, die Ausbildung praxisnah zu gestalten und gut qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten", so Neudert. Gleichzeitig dient die Zusammenarbeit dazu, eine enge Verbindung zwischen Forschung und Praxis zu schaffen.

Im Mittelpunkt der Arbeit des Clusters IT Mitteldeutschland für 2020 steht weiterhin die Schaffung von Angeboten für Unternehmen aller Branchen. "Digitalisierung, IT-Sicherheit oder KI sind einige Aspekte, die für die Unternehmen in der Region Chancen bieten. Als Branchennetzwerk wollen wir die mit digitalen Technologien verbundenen Möglichkeiten bekannter machen und Anregungen zur Umsetzung solcher Vorhaben geben", sagt Gerd Neudert, "Dafür sind wir in der glücklichen Situation, dass wir auf viele erstklassige Experten aus der Region zurückgreifen können, die umfassende Einblicke geben werden." Das Jahres-Highlight für innovative IT-Anwendungen wird der IT-Kongress 2020 bilden, den der Cluster IT Mitteldeutschland im Herbst in Leipzig ausrichtet.

Der Verein widmet sich im kommenden Jahr auch verschiedenen netzwerkübergreifenden Projekten. Dazu zählt der Aufbau eines LoRaWAN, eines Long Range Wide Area Network. Denn: Smart City, Internet of Things und Industrie 4.0 brauchen für ihre Umsetzung eine Technologie, die das effektive, sichere und kostengünstige Vernetzen von einer großen Menge Quellen erlaubt. Genau das bietet LoRaWAN. Zur Etablierung eines solches Netzwerkes in Mitteldeutschland hat der Cluster IT Mitteldeutschland 2019 gemeinsam mit Experten der GISA das Projekt "The Things Network Mitteldeutschland" gestartet. In 2020 soll dieses Vorhaben maßgeblich weitergeführt werden.

Außerdem bringt sich der IT-Verein aktiv in das Vorhaben "Innovationsregion Mitteldeutschland – Strukturwandel und Regionalentwicklung im Mitteldeutschen Braunkohlerevier" ein. Gerd Neudert: "IT als Zukunftstechnologie bildet im Strukturwandel einen wichtigen Faktor – ob als Jobmotor oder als Katalysator für die wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb sehen wir an der Stelle einen wichtigen Handlungsschwerpunkt."

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