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29.10.2019

Digitale Lehre an der HTWK Leipzig weiterentwickeln

Erstes sächsisches Institut für Digitales Lehren und Lernen wird am 30.10. offiziell eröffnet.

Sieben der neun Gründungsmitglieder (v.l.n.r.): Prof. Gabriele Hooffacker, Prof. Karsten Weicker, Prof. Uwe Kulisch, Prof. Ulrich Nikolaus, Prof. Jochen Merker, Prof. Klaus Hering, Prof. Mathias Rudolph (Quelle: HTWK Leipzig)



Haben linke und rechte Gehirnhälfte unterschiedliche Funktionen? Gibt es "Lerntypen"? Mit solchen Mythen der Hirnforschung setzt sich Dr. Alexander Klier, Hochschuldidaktiker aus München, am 30. Oktober in der Veranstaltung "Lunch & Listen plus" auseinander. Er wird aufzeigen, unter welchen Bedingungen digitale Lehre gelingen kann. Anlass für seinen Vortrag ist die Eröffnung des bereits im Juli 2019 gegründeten Instituts für Digitales Lehren und Lernen (IDLL) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), das nun auch offiziell seine Arbeit aufnimmt. Es ist das erste und einzige Institut seiner Art in Sachsen.

"Digitales Lehren und Lernen sind zentral für die Weiterentwicklung der Lehre an der HTWK Leipzig", ist Prof. Klaus Hering überzeugt. Der Informatik-Professor, seit 2002 an der Hochschule, wurde bei der Gründungsversammlung zum Institutsdirektor gewählt.

Als erstes Institut an der HTWK Leipzig ist das IDLL von Anfang an fakultätsübergreifend angelegt, auch wenn die Gründung von der Fakultät Informatik und Medien ausgeht. Es dient der Fort- und Weiterbildung, der Forschung sowie dazu, Methoden des digitalen Lehrens und Lernens zu erproben und umzusetzen. Einem ganzheitlichen Ansatz verpflichtet, werden technische, didaktische und organisatorische Herausforderungen bearbeitet.

"Die Vernetzung mit Aktiven aus der Hochschuldidaktik der gesamten HTWK Leipzig ist uns besonders wichtig, weil dadurch die unterschiedlichen Fachkulturen einbezogen werden", beschreibt Gründungsmitglied und Medienprofessorin Gabriele Hooffacker das Konzept. Die Mitglieder des neuen Instituts kommen aus der fakultätsübergreifenden Lehre und Forschung, aus der Hochschulbibliothek, dem E-Learning-Team der HTWK, dem hochschuldidaktischen Verbundprojekt für Lehrende "Lehrpraxis im Transfer plus" (LiT+) sowie vom Studienerfolgsprojekt "StudiFit – Lernen fürs Leben".

Ziel des Instituts ist es, Lehrende durch geeignete Formate der Vermittlung innovativer Lehrformen zu unterstützen. Gleichzeitig werden die Studierenden durch Einsatz adäquater Lehr- und Lernszenarien sowie digitaler Medien aktiviert. Erreicht werden soll dies durch die Qualifikation aller Beteiligten im Bereich digitaler Medien. Zu den Angeboten des Instituts zählen beispielsweise die Formate "Lunch & Learn" und "Lunch & Listen", wo Lehrende sich in lockeren Gesprächen bei Snacks zu verschiedenen Themen der Lehre austauschen können, sowie der jährliche sächsische "Workshop on e-Learning" in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz. (26.11.)

"Mit der Gründung des Instituts für Digitales Lehren und Lernen setzt die HTWK Leipzig ihre Profilierung in Richtung Angewandte Digitalisierung weiter fort. Wir werden unsere Stärken auf diesem Gebiet weiter konsequent ausbauen und bündeln", so Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig.

Das IDLL lädt fakultätsübergreifend dazu ein, zur Digitalisierung in der Hochschullehre zu forschen, innovative Lehr-Lern-Modelle zu erproben und sich darüber auszutauschen.

Quelle: HTWK Leipzig

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