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24.10.2019

Rhebo unterstützt Leipziger Wasserwerke bei Sicherheitskonzept ihres Netzwerkes

Die US-amerikanische Technologieberatung Booz Allen Hamilton berichtet in einer Markteinschätzung, dass Wasserunternehmen zukünftig verstärkt mit professionellen Hackerangriffen rechnen müssen. Laut der Analysten, die auch die US-Regierung zur Cybersicherheit beraten, wird die Wasserbranche nach Energieunternehmen die nächste Zielgruppe teils staatlicher geförderter Hackergruppen.

Auch bei deutschen Wasserunternehmen ist dieses Gefahrenbewusstsein längst angekommen. Die Leipziger Wasserwerke haben 2018 ein umfassendes Netzwerk-Sicherheitskonzept erstellt. Dieses sieht u.a. eine strikte Trennung (Segmentierung) zwischen Unternehmens-IT und Leittechnik für die Steuerung der Wasserversorgungs- und Kläranlagensysteme vor. So soll vermieden werden, dass über internetfähige Applikationen auf kritische Komponenten der Anlagensteuerung zugegriffen werden kann. Jedoch sind die gewachsenen Strukturen zwischen Leittechnik und Office-IT nicht einfach zu durchschauen. Hinzu kommt eine Vielzahl von Systeme und Geräten, deren Sicherheitslevel unbekannt oder veraltet ist. Schwachstellen zeigen sich dann erst im laufenden Betrieb − oft, wenn es bereits zu spät ist. Eine Störung der Versorgungssicherheit ist für die Leipziger Wasserwerke jedoch keine Option. Das Unternehmen versorgt rund 545.000 Menschen mit frischem Trinkwasser aus fünf Wasserwerken. In 25 Klärwerken werden zudem täglich 95.000 m³ Abwasser für die Rückführung in die natürlichen Gewässer aufbereitet.

Aus diesem Grund haben die Leipziger Wasserwerke ein Rhebo Industrie 4.0 Stabilitäts- und Sicherheitsaudit durchgeführt. Zusammen mit dem IT-Sicherheitsdienstleister Softline hat Rhebo die gesamte Infrastruktur, deren Assets, Verbindungen und Kommunikationsmuster im Detail analysiert. Ziel war die vollständige Inventarisierung aller Geräte und Systeme, um eine durchgängige Transparenz über alle Akteure und Verbindungen zu erhalten. Zum anderen konnte durch die Detailanalyse eindeutig überprüft werden, ob und wo noch Schwachstellen in der Leittechnik existieren. Die Leipziger Wasserwerke konnten durch das Audit und mittels der Netzwerkmonitoringsoftware Rhebo Industrial Protector überprüfen und sicherstellen, dass die Segmentierung und neuen Absicherungsmechanismen ohne Schwachstellen funktionieren.

"Durch das Audit haben wir ein klareres Bild aller Vorgänge in unserer komplexen Netzleittechnik erhalten", bestätigt Falk Richter, Teamleiter IT-Systeme und Anwendungen bei den Leipziger Wasserwerken. "So konnten wir den gesamten Kommunikationsverkehr ausgiebig analysieren und das Netz gezielt nach Sicherheitslücken überprüfen. Der reibungslose Ablauf hat uns begeistert und die direkte Erarbeitung sinnvoller Maßnahmen bestens auf kommende Cybersicherheitsrisiken vorbereitet."

Über Rhebo

Rhebo ist der einzige Anbieter einer Netzwerkmonitoringlösung, die sowohl die Cybersicherheit als auch die Stabilität der Produktions-IT in Industrieunternehmen und Netzleittechnik in Energie- und Wasserunternehmen gewährleistet. Mit seinen Lösungen und Services überwacht das deutsche Unternehmen die Datenkommunikation innerhalb der Steuerungstechnik und meldet zuverlässig Angriffe, Schwachstellen sowie technische Fehlerzustände. Rhebo unterstützt konkret Betreiber von Industrial Control Systems, Netzleittechnik und Leitsystemen, die Cybersicherheit, Produktivität und Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu steigern und die digitale Transformation der Prozesse zu sichern.

Das Unternehmen engagiert sich in dieser Rolle aktiv bei der Allianz für Cyber-Sicherheit des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem Teletrust – Bundesverband IT-Sicherheit e.V. und dem Bitkom Arbeitskreis Sicherheitsmanagement bei der Erarbeitung von Standards und Handlungsempfehlungen.

Quelle: Rhebo

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