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06.03.2019

Allegro Packets präsentiert neue Features zum Release 2.3

Für das Allegro Network Multimeter ist die neue Firmware-Version 2.3.0 verfügbar. Damit erweitert Allegro Packets den Funktionsumfang des innovativen Troubleshooting-Tools um zahlreiche neue Features. Gegenüber der Version 2.2.2 wird mit dem erweiterten Funktionsumfang des Allegro Network Multimeter eine noch präzisere und schnellere Analyse der aufgezeichneten Datenströme sichergestellt.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen u.a. der vereinfachte Remote-Zugriff über die Allegro-Cloud, die erweiterte TCP-Analyse, um TCP-Flags und TCP Zero Window auszuwerten sowie die Nutzung von virtuellen Link-Gruppen zur getrennten Betrachtung von mehreren unterschiedlichen Netzwerken. Ziel ist es, Netzwerkadministratoren noch besser zu wappnen gegenüber des schnell wachsenden Netzwerk-Marktes und den damit verbundenen Herausforderungen. Die neuen Features optimieren die Leistung des Allegro Network Multimeter erheblich und unterstützen die Netzverantwortlichen bei der dauerhaften Sicherung der Netzwerkqualität. 

"Das deutsche Taschenmesser unter den Netzwerktools vergrößert ständig seinen Funktionsumfang", hebt Gründer und Geschäftsführer Klaus Degner die Vorteile für die Nutzer heraus, "So profitieren unsere Kunden immer von der aktuellsten Version und sind immer einen Schritt voraus. Das Release 2.3 macht unsere Box noch einmal erheblich schneller und präziser in der Anwendung."

Zu den neuen Funktionen des Allegro Network Multimeter 2.3.0 zählen folgende Highlights:

  • Remote-Zugriff über die Allegro-Cloud: Eine wichtige Neuerung bei der Version 2.3.0 stellt die sofortige Erreichbarkeit des Allegro Network Multimeter über die Allegro-Cloud hinter einer Firewall dar. Dabei wird ein SSH-Tunnel auf Port 22 und Port 443 zu einem Server in Deutschland aufgebaut, der für dieses Allegro Network Multimeter eine allgemein verfügbare URL erstellt und eingehende SSL-Verbindungen dorthin weiterleitet. Wichtig ist, dass die SSL-Verbindung von Allegro Packets selber nicht geöffnet werden kann. Der Cloud-Service ist dadurch nur ein Proxy und Daten können folglich nicht entwendet werden.
  • Erweiterte TCP-Analyse: Hierdurch ist es möglich, mit dem Allegro Network Multimeter TCP-Flags und TCP Zero Window gezielt auszuwerten. Die Statistik ist global, pro IP und auch pro Verbindung verfügbar. Mit TCP Zero Window erhält der Empfänger ausreichend Daten, die er aber noch nicht verarbeitet hat. Dadurch wird erkennbar, dass das Netz schnell genug ist, jedoch das Endgerät seine Höchstleistung erreicht hat.
  • Virtuelle Link-Gruppen: Um mehrere unterschiedliche Netzwerke getrennt betrachten zu können, werden virtuelle Link-Gruppen eingesetzt. Dies kann über einen Port, ein VLAN oder MPLS-Label geschehen.
  • Teilanalyse des Ringpuffers: Um nicht den gesamten Ringpuffer nochmals analysieren zu müssen, ist es mit dem neuen Feature möglich, gezielte Teilanalysen vorzunehmen. Dazu können Start- und Endzeitpunkt beim Wiedereinspielen geändert werden.
  • Erweiterte SIP-Statistik: Hierbei wurde die SIP-Statistik um mehrere Ansichten erweitert wie beispielsweise die Events einer SIP-Verbindung oder auch ein gemeinsamer Pcap-Knopf für den SIP- und RTP-Verkehr.
  • Abschalten einzelner Analysemodule: Die interne Analyse kann durch das Allegro Network Multimeter von jetzt an ab bestimmten Schichten unterbunden werden. Dadurch ist es möglich, zwischen "nur Paketaufzeichnung" oder einer Analyse bis zu L2, L3, L4 oder L7 zu wählen. Je weniger Schichten analysiert werden, umso größer ist der Performancegewinn und umso länger reicht die Datenbank zurück. Beispielsweise kann der Nutzer hier nur bis L3 auswählen und sieht sowohl IP-Adressen als auch die IP-Peers, aber nicht mehr die Connections. Die Kapazität des Allegro 1000 bei "nur Paketaufzeichnung" erstreckt sich auf über 5 Millionen aufgezeichnete Pakete pro Sekunde.
  • SSL-Cipher-Analyse: Das Allegro-System kann jetzt die SSL-Ciphers global analysieren und pro Cipher die IP-Adressen angeben, welche Cipher genutzt wurde. Zusätzlich ist in der Verbindungsansicht pro IP der vom Client angebotene und vom Server genutzte Cipher hinterlegt.
  • SNMP-Support: Mit der grundlegenden Unterstützung von SNMP wird im Zusammenspiel mit anderen Monitoring-Systemen die Verfügbarkeit des Allegro Network Multimeter effektiv überwacht.
  • L4-Ports können umbenannt werden: TCP- bzw. UDP-Portnamen können vom Anwender selbständig mit einem Klick geändert werden.
  • In-Memory-Cache für Lastspitzen bis 100 GBit/s: Falls die interne HDD bzw. SSD in der Schreibrate zu langsam für Lastspitzen ist, können die Nutzer einen Teil des Arbeitsspeichers jetzt dafür als Puffer nutzen. Bereits bei unserem 1. User Day 2018 konnten wir zahlreiche positive und wertvolle Rückschlüsse ziehen. Der direkte Austausch zwischen Entwicklern und Nutzern ist spannend zu verfolgen und äußerst lehrreich für beide Seiten", kommentiert Gründerin und Geschäftsführerin Katrin Pflugfelder.

Mit der Version 2.3.0 befähigen wir den Nutzer, eine erhöhte Netzwerkqualität sowie ein schnelles Troubleshooting zu erreichen und damit eine gezieltere Performanceverbesserung im Geschäftsalltag zu erlangen. Zeitgleich wollen wir aber nicht nur Verbesserungen liefern, sondern auch die Zukunftssicherheit der Allegro Packets-Tools für uns und unsere Kunden gewährleisten", sagt Klaus Degner.

Über Allegro Packets

Der Spezialist für Netzwerkanalyse Allegro Packets bietet innovative Fehlersuch- und Analysefunktionen für Netzwerkprobleme mit dem Allegro Network Multimeter an. Die Allegro-Geräte erfüllen durch ihre innovativen Features alle Anforderungen moderner Informations-Infrastrukturen. Zu den Kunden gehören Netzwerkverantwortliche von Unternehmen, Rechenzentren, IT-Dienstleistern, Systemhäusern und ISPs. Entwickelt wird des Allegro Network Multimeter zu 100 Prozent in Deutschland. Das garantiert den Kunden kurze Wege zum Support und eine schnelle Integration neuer Features. www.allegro-packets.com 

Quelle: Allegro Packets

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