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05.02.2019

Sicherheit im Internet – Vorsorge ist besser als Nachsorge

Der Safer Internet Day setzt sich für mehr Online-Sicherheit ein. Auch der Cluster IT Mitteldeutschland wirbt für aktive Schutzvorkehrungen durch Internetnutzer.

Cyberkriminelle scheinen immer einen Schritt voraus zu sein. Sie finden jedes nur erdenkliche Schlupfloch, sind sehr gewandt in technischen Dingen und tricksen Nutzer mit viel Raffinesse aus. Doch bereits mit einigen relativ einfachen Mitteln lassen sich gute Vorkehrungen gegen solche Angriffe treffen.

Um für Gefahren aus dem Web zu sensibilisieren, wird heute (05.02.) der Safer Internet Day begangen. Auf eine Initiative der Europäischen Kommission finden in rund 140 Ländern Aktionen unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" statt. Ziel ist, Menschen dafür zu gewinnen, sich intensiver mit Internetsicherheit zu beschäftigen und selbst Vorkehrungen zu treffen.

Das ist auch ein wesentliches Anliegen des Clusters IT Mitteldeutschland e. V. Andreas Liefeith, Leiter des Arbeitskreises IT-Sicherheit im Cluster IT Mitteldeutschland e. V.: "Effektive, moderne technische Lösungen sind wichtig für den Schutz gegen Cyberangriffe. Doch Internet-Sicherheit beginnt viel früher und mit ganz einfachen Mitteln. Dazu gehört, sich im ersten Schritt bewusst zu machen, wo Gefahren lauern können und eine gewisse Wachsamkeit vor ihnen zu entwickeln. Zum Beispiel lohnt es sich, erhaltene E-Mails kritisch nach ihrem Empfänger und Inhalt zu hinterfragen."

Das hilft, um sich gegen Schadsoftware wie dem aktuell weit verbreiteten Trojaner Emotet zu schützen. Dieser versteckt sich in täuschend echten, gefälschten Rechnungsmails oder in Mails, die scheinbar von Bekannten stammen. Grundsätzlich sollte man nur Anhänge eindeutig identifizierbarer Quellen öffnen und Vorsicht bei ungewöhnlichen Dateiformaten walten lassen. Da Schadsoftware meist durch das Ausführen von Makros aktiv wird, sollte man diese Funktion im Microsoft Office deaktivieren.

"Ein Thema wird im Zusammenhang mit IT-Sicherheit häufig genannt und es ist tatsächlich ein ganz wesentlicher Aspekt: die Verwendung sicherer Passwörter", so Liefeith, "Nach wie vor werden viel zu unsichere, leicht zu hackende Passwörter vergeben. Besonders problematisch ist es, wenn diese mehrfach für verschiedene Zugänge verwendet werden." Um sicher im Web aktiv zu sein, ist auch das regelmäßige Durchführen von Updates wichtig, mit denen bestehende Sicherheits-Lücken geschlossen werden. Für weitere technische Schutzmaßnahmen bietet es sich an, Rat und Unterstützung von Seiten eines Experten einzuholen.

Als Fazit fasst Andreas Liefeith zusammen: "Insgesamt gilt zu sagen: IT-Sicherheit geht alle etwas an. Jeder ist dazu aufgerufen, sich vor Cyberangriffen und Datendiebstahl zu schützen. Dazu gehört auch, diejenigen in die Pflicht zu nehmen, denen man seine Daten anvertraut und darauf zu achten, dass diese die bestmöglichen, datenschutzkonformen Vorkehrungen treffen. Und es gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Jetzt ist die Zeit, zu handeln und Schutzmaßnahmen zu ergreifen – bevor ein Angriff erfolgt."

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